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SUMMARY:VORTRAG Fritz Trümpi
DESCRIPTION:Vortrag von Univ.-Ass. Dr. Fritz Trümpi: "Der Wiederaufbau der Staatsoper nach 1945 im Spiegel amerikanischer Exilzeitungen".\n\n \n\n \nKurz vor Kriegsende wurde die Wiener Staatsoper durch alliierte Bombentreffer massiv beschädigt. Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs setzten „Wiederaufbauarbeiten“ ein\, die ab Ende 1946 auch von in den USA stationierten Komitees unterstützt wurden. Die Komitees setzten sich aus Exil-ÖsterreicherInnen (und Exil-Deutschen) zusammen\, denen in vielen Fällen ProminentInnen-Status zukam (Lotte Lehmann\, Maria Jeritza\, Bruno Walter etc.). Während die Komiteegründungen in Österreich – wenig erstaunlich – wohlwollend registriert wurden\, schlug der von der Exilzeitung (mit-)getragenen Koordination der „Wiederaufbauhilfe“ in den USA selbst ein rauher Wind entgegen: Insbesondere die Exilzeitung „Der Aufbau“ bekämpfte das Engagement zugunsten der Wiener Staatsoper vehement. Aus der Kooperationsabsicht der Komitees\, für die in der „Austro-American Tribune“ emsig geworben wurde\, leitete der „Aufbau“ den Vorwurf der Kollaboration ab. Kurz: Es wurden Narrative wirksam\, die im Kontext der Exilgeschichte bereits eine verdichtete Tradition aufweisen konnten. Der Vortrag wird insbesondere danach fragen\, welche politischen Implikationen diese beinhalteten und wie (und zu welchem Zweck) sie sich medial inszenieren ließen.\n\n
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